Interne elektronische Kapitalmärkte in Banken: Eine Analyse by Stefan Peter Klein

By Stefan Peter Klein

Moderne Informations- und Kommunikationssysteme ermöglichen neue und leading edge Koordinationsformen, wie z. B. elektronische Märkte. In diesem Werk wird untersucht, in welcher shape sich interne elektronische Märkte zur Kapitalallokation in bestehenden Hierarchien einsetzen lassen. Schwerpunktmäßig wird die effiziente Eigenkapitalverwendung in Banken behandelt. Stefan Peter Klein analysiert die Leistungsfähigkeit und die Kosten einer internen marktlichen Allokation knapper Eigenmittel. Er leitet die für diese leading edge Organisationsform notwendigen Anreizschemata ab, um Fehlallokationen an internen Märkten zu vermeiden. Abschließend präsentiert der Autor einen Konzeptvorschlag zum Einsatz einer internen Auktion für die Allokation der Eigenmittel in Banken. Eine solche Lösung ermöglicht – unter Berücksichtigung der Eigenmittelvorschriften – eine dezentrale und dynamische Lenkung des knappen Gutes Eigenkapital in seine jeweils beste Verwendung.

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Für eine Analyse der Koordinationsleistung unterschiedlicher Koordinationsformen auch MoRASCH (1997) sowie die grundlegenden Arbeiten zu diesem Thema von HURWICZ (1973), WEITZMAN (1974) sowie MILGROM/ROBERTS (1992) Kap. 4. Der Kapitalgeber aus dem vorigen Abschnitt wird nun hier durch einen zentralen Manager ersetzt, der die Koordinationsleistung erbringt. Zwischen dem Eigentümer und dieser Zentrale werden gleichgerichtete Interessen angenommen. Die Annahme bzgl. 1 also etwas abgeändert. Informationsasymmetrie besteht nun nicht mehr über die Umweltzustände sondern in bezug auf die Projektergebnisse.

Im Rahmen eines divisionalen Unternehmens ist ein marktlicher Koordinationsmechanismus unter den geschilderten Bedingungen in der Lage, Kapital ohne hierarchische Steuerung effizient zu allozieren. Allerdings wurden bei der Lösung des Allokationsproblems einige Punkte ausgeklammert. So wurden in der Analyse die Transaktionskosten eines internen Marktes vernachlässigt. Da die Beteiligten als risikoneutral angenommen wurden, spielte die Streuung der Projektergebnisse für die Allokationsentscheidung keine Rolle.

R. B. 3. Interne Märkte in divisionalisierten Unternehmen nunfür den ersten Fall den Marktpreis MP mit 109,5 als Mitte des Intervalls fest, so ergibt sich für Manager X eine Bemessungsgrundlage in Höhe von 220- 109,5 = 110,5 und damit eine Entlohnung von 0, 0094 · 110, 5 = 1, 0376. Manager Y realisiert eine Bemessungsgrundlage von 0 + 109, 5 = 109, 5 und erhält damit eine Entlohnung von 1 , 0282. H. v. 0, 0329. Bei einem solchen Marktmechanismus und dem daraus resultierenden Marktpreis ist eine Transaktion also im Sinne beider Manager.

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