Grundlagen der Prozeßorientierung: Eine vergleichende by Dr. Bettina Schwarzer, Professor Dr. Helmut Krcmar (auth.)

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Vergleicht guy die Liste der 500 größten amerikanischen Unternehmen des Jahres 1965 mit der entsprechenden Liste des Jahres 1985, so stellt guy erhebliche Verschiebungen in den Rangplätzen fest. Einige Unternehmen sind inzwischen von der Liste verschwunden, andere neu aufgenommen worden. ! Von 151 wäh­ rend der industriellen Revolution in den Rheinlanden Farben produzierenden 2 Fabriken sind heute nur noch acht dem Namen nach bekannt.

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VgJ. Schwarzer, 1994a, S. 218ff. VgJ. Schwarzer, 1994a, S. 228ff; SchwarzerlKrcmar, 1994, S. 484. 5 Ziele der Prozeßorientierung Im Zusammenhang mit Verbesserungsmaßnahmen werden in der Literatur immer wieder die Begriffe "Effizienz" und "Effektivität" angefiihrt. Speziell auf Maßnahmen der Prozeßverbesserung bezogen, wird besonders häufig die Steigerung der Effizienz als Ziel der Maßnahmen angefiihrt. Bevor auf den Begriff der Effizienz eingegangen wird, soll eine Abgrenzung zum Begriff der "Effektivität" vorgenommen werden, der häufig synonym verwendet wird.

22 Machtpositionen von Gestaltern, sowie die Möglichkeiten der Beeinflussung der Situation und die kulturellen Bedingungen werden vernachlässigt. Vor diesem Hintergrund erscheint die ausschließliche Einbeziehung der Umfeldbedingungen als Einflußfaktor auf Gestaltungsmaßnahmen im Sinne der Prozeßorientierung zu eng. In einem verhaltenswissenschaftlich erweiterten Modell des situativen Ansatzes wird der Organisationsgestalter mit seinen Wahrnehmungen, Präferenzen, Einstellungen, Werten usw. zwischen Organisationsumwelt und -struktur einbezogen.

Des weiteren sind die traditionellen Anreizsysteme in der Regel nicht darauf ausgerichtet, prozeßorientiertes Verhalten Zll fördern, da dieser Gedanke in der Vergangenheit nicht von Relevanz war. So wurde und wird durch Incentive Systeme, die auf dem Führungskonzept eines Management by Objectives (MBO) basieren, die Leistung des Einzelnen belohnt, nicht aber kooperatives Verhalten innerhalb der Abteilungen oder über Abteilungsgrenzen hinweg. Die gezielte Gestaltung von Anreizsystemen zur Förderung eines prozeßorientierten Verhaltens, das Aspekte der Kooperation und gegenseitigen Rücksichtnahme betont, könnte daher ein wesentlicher Aktionsparameter der Prozeßorientierung sein.

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