Funkkolleg Altern 1: Die vielen Gesichter des Alterns by Annette Niederfranke, Gerhard Naegele, Eckhart Frahm

By Annette Niederfranke, Gerhard Naegele, Eckhart Frahm

Kaum ein Lebensbereich und kaum ein gesellschaftliches Feld bleibt von individuellen und gesellschaftlichen Alternsprozessen unberührt. Ihre Einflüsse reichen von der Wissenschaft über die Politik und das gesellschaftliche Miteinander bis hin zur Gestaltung des Alltagslebens und der Lebenszeit. Die Bände "Funkkolleg Altern" liefern die Hintergründe zur Debatte um die gesellschaftspolitischen Veränderungen im demografischen Wandel und setzen sich mit den Folgen für Politik aber auch für die individuelle Gestaltung des Alters auseinander. Namhafte Vertreter der Alternsforschung bieten als Autoren die Gewähr dafür, daß dieses einzigartige Buchprojekt der Weiterbildung nicht nur umfassenden Kenntniserwerb garantiert, sondern auch die Gewinnung von Orientierungen für die persönliche Lebensgestaltung.

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Worauf griindet sich, wo vorhanden, die Macht der Alten? Nach einer EinfUhrung in Methoden, Begriffe und Standpunkte kulturvergleichender und historischer Gerontologie (Kapitel 1) soli diesen Fragen in mehreren Schritten nachgegangen werden (Kapitel2 und 3). * Der Titel bezieht sieh auf die Bibel, und zwar auf das 3. « 52 II. 1) befassen wir uns mit der Friihphase der Menschheitsentwicklung: Wie bildete sich in den schriftlosen Kulturen aus wenig strukturierten gesellschaftlichen Verhaltnissen und angesichts eines sUindigen Kampfes urns Uberleben das SenioriUitsprinzip heraus, wodurch dem hoheren Alter eine beherrschende Rolle zufiel?

Negative Bewertungen des Altseins find en sich auch in vielen anderen westlichen Landern (zum Beispiel den USA). Dabei zeigt sich, dass altere wie jtingere Menschen glauben, finanzielle Not, Einsamkeit, Angst vor Verbrechen, gesundheitliche Einschrankungen und schlechte Wohnverhaltnisse seien typische Probleme des hohen Alters. Augenfallig sind dabei systematische Verzerrungen auf Seiten der alteren Menschen in Abhangigkeit davon, ob »die meisten Alteren« oder sie selbst ins Blickfeld geraten: Die Mehrzahl der alter en Menschen tiberschatzt deutlich die Wahrscheinlichkeit, mit der »die meisten Alte- 33 3.

Interessant ist auch, dass eher angstfreie Menschen dazu neigen, ihr Lebensalter »optimistisch« zu verzerren. Uberdies gibt es mittlerweile einige Hinweise darauf, dass sich auch ein guter Gesundheitszustand positiv auf das eigene Altersbild auswirkt. Sollte sich der Gesundheitszustand der nachwachsenden Altengenerationen insgesamt verbessern - eine Annahme, fUr die es begrtindete Anzeichen gibt -, dann ist ktinftig eine weitere »Verjtingung« des Alters zu erwarten (TEWS 1991, S. 53). Die Befunde dazu, ob sich die Geschlechter in ihrem Altersbild unterscheiden, sind sehr widersprtichlich.

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