Anatomische Grundlagen Wichtiger Krankheiten: Ein Lehrbuch by Leonhard A. Jores

By Leonhard A. Jores

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Entwicklungspotenzen des frühen Säugetierkeimes. Die by Friedrich Seidel

By Friedrich Seidel

Isolierte Yz-Blastomeren eines Kanincheneies lassen zwei sehr unter schiedliche Entwicklungspotenzen erkennen: Einerseits kann sich ein vollstandig normales Kaninchen ausbilden. Andererseits entstehen reine Trophoblastblasen ohne Keimscheibe. Ihre Wand ist entsprechend dem Normalfall bis zum Aquator hin mit Ento blastem unterlagert oder besteht aus vollig einschichtigem Ektoblastem. Entsprechend entwickeln sich isolierte Y4-Blastomeren zu ganzen Embryo nen (bisher mit funf Ur segmenten) oder zu Trophoblastblasen. Demnach konnen Blastomeren aus unterschiedlich grossen Eibereichen jeweils eine law zu einem Ganzen vollziehen, welches mit den typischen embryonalen und extraembryonalen Teilen ausgestattet ist. Die Gestaltungsregulation geschieht bereits wahrend der Furchung. Die Grossen law erfolgt in den drei Wachstumsperioden des Embryo. Wie die Bildung von Trophoblastblasen aus isolierten Blastomeren erkennen lasst, ist ihre Fahigkeit zu normaler Embryonalentwicklung auf die Herkunft aus bestimmten Eiteilen beschrankt. Mit neuen Argumenten lasst sich heute die Auffassung belegen, dass der embryobildende plasmatische Faktorenbereich nach artwork eines Bildungs zentrums organisiert ist: Eine oder zwei Blastomeren des 2- bzw. 4-Zellen-Stadiums, insbesondere des 8-Zellen-Stadiums, unterscheiden sich histochemisch durch geringeren professional tein- und hoheren RNS-Gehalt von den ubrigen Zellen und fuhren in einer unmittelbaren Zellfolge zum Embryonalknoten (DENKER). Da im Isolierungsexperiment niemals Embryonalanlagen ohne Trophoblast ent stehen, kennzeichnet der histochemische Unterschied nicht die Sonderung embryonaler von extraembryonalen Blastomeren. Vielmehr sondern sich Blastomeren mit der Potenz zur Bildung eines Embryonalknotens von solchen, bei denen dies nicht zutrifft. Embryobildende Blastomeren scheinen sich durch einen Anteil an einer dorsal-aquatorialen Basophilen area (A. ]ONES-SEATON) auszuzeic

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