Netzwerke der Medien: Medienkulturen und Globalisierung by Andreas Hepp (auth.)

By Andreas Hepp (auth.)

Seit einigen Jahrzehnten lässt sich ein zunehmender Prozess der Globalisierung von Medienkommunikation ausmachen. Durch das Satellitenfernsehen, die Netzkommunikation, aber auch die weltweite Distribution von Kinofilmen haben globale Kommunikationsflüsse erheblich zugenommen. Damit einher geht ein Prozess der Veränderung von Medienkulturen.
Dieser gegenwärtige Wandel von Medienkulturen wird in der Medien- und Kommunikationswissenschaft kaum angemessen erfasst, nicht zuletzt, weil deren Ansätze zu stark durch ‚territoriales Denken' geprägt sind. In "Netzwerke der Medien" wird auf foundation der Kritik bisheriger Forschungen ein Neuansatz der Beschreibung von Medienkulturen in Zeiten der Globalisierung entworfen. Gegenstand sind hier Netzwerkunternehmen der international orientierten Medienproduktion und globale Medienstädte, weltweite Medienereignisse, über verschiedene Kulturen hinweg verfügbare Produkte unterschiedlichster Medien wie Fernsehen, movie und web sowie deren Aneignung in Bezug auf differente kulturelle Kontexte und Medienidentitäten. "Netzwerke der Medien" unternimmt den Versuch, gegenwärtige Medienkulturen in deren Komplexität und Widersprüchlichkeit zu fassen.

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Trennung von der Organisation: Vom Outplacement zur by Wolfgang Mayrhofer

By Wolfgang Mayrhofer

Trennung - ein Begriff aus dem Titel dieser Arbeit, der auf den ersten Blick wohl eher auf professional bleme wie Ehescheidung, Sterben, Verlusterfahrung u. a. hinweist denn auf einen personalwirtschaftlich relevanten Themenkreis. Und doch wurde der Titel mit Bedacht formu lien. Der zentra1e Gegenstand dieses Buches - das Ausscheiden von Menschen aus (Wirt schafts-)Organisationen, die daraus resultierenden Konsequenzen fiir die Betroffenen sowie die personalwinschaft1ichen Gestaltungsmoglichkeiten in diesem Problemfeld - laBt sich in be stimmten Aspekten adiiquat nur mit Konzepten erfassen, die originiir auf andere Problemstellun gen abzielen. Dazu gehoren insbesondere Sterbe- und Verlustrnodelle, welche die Reaktionen der von einem zentralen Verlust (z. B. Sterben einer zentralen Bezugsperson) Betroffenen zu be schreiben und zu erkliiren versuchen. Vor dem Hintergrund solcher - und weiterer - Konzepte wird im folgenden versucht, einen Beitrag zum Gebiet 'Personalfreisetzung' zu leisten, das in vielen Aspekten bisher (zu) wenig Beachtung in der betriebs- bzw. personalwirtschaftlichen Li teratur fand. Eine Arbeit wie diese entsteht iiber einen langeren Zeitraum und unter Beteiligung vieler Menschen, die in den einzelnen Stadien des Projekts jeweils unterschied1iche Arten von Unter stiitzung gegeben haben. Einige m&hte ich herausheben. Herr Dr. Otmar Pichler weckte mich wiihrend un serer gemeinsamen Zeit an der Winschaftsuniversitat Wien aus meinem intellektu ellen Dornroschen-Schlaf, lieB in bester Gartner-Manier wachsen, used to be zu wachsen bereit conflict und gab AnstoB und Ermutigung zu dieser Arbeit. Herr Prof. Dr.

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Entscheidungsorientierte Bilanzpolitik: Eine by Georg von Schorlemer, Peter Posluschny

By Georg von Schorlemer, Peter Posluschny

In zahlreichen Publikationen zur Bilanzierung werden Geschätsvorfälle als isolierte Bilanzierungsfälle behandelt. Konkrete Berechnungen der gewinnbezogenen Auswirkungen von Bilanzierungswahlrechten und die für deutsche Unternehmen immer wichtiger werdenden internationalen Rechnungslegungsvorschriften finden dagegen kaum Beachtung.
Georg von Schorlemer und Peter Posluschny präsentieren das Rüstzeug einer entscheidungsorientierten Bilanzpolitik gemäß der overseas Accounting criteria (IAS). Anhand einer durchgängigen Fallstudie und einer Musterbilanz zeigen die Autoren praxisnah, wie die gewinnbezogenen Konsequenzen von Bilanzierungswahlrechten in der Handels- und Steuerbilanz in Euro und Cent berechnet und die Bilanzierungsziele Steuerbelastungsminimierung und Kreditwürdigkeit realisiert werden können.
"Entscheidungsorientierte Bilanzpolitik" wendet sich an Dozenten und Studierende der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Kostenrechnung, Controlling und Unternehmensführung sowie an Praktiker in diesen Bereichen.

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Funkkolleg Altern 1: Die vielen Gesichter des Alterns by Annette Niederfranke, Gerhard Naegele, Eckhart Frahm

By Annette Niederfranke, Gerhard Naegele, Eckhart Frahm

Kaum ein Lebensbereich und kaum ein gesellschaftliches Feld bleibt von individuellen und gesellschaftlichen Alternsprozessen unberührt. Ihre Einflüsse reichen von der Wissenschaft über die Politik und das gesellschaftliche Miteinander bis hin zur Gestaltung des Alltagslebens und der Lebenszeit. Die Bände "Funkkolleg Altern" liefern die Hintergründe zur Debatte um die gesellschaftspolitischen Veränderungen im demografischen Wandel und setzen sich mit den Folgen für Politik aber auch für die individuelle Gestaltung des Alters auseinander. Namhafte Vertreter der Alternsforschung bieten als Autoren die Gewähr dafür, daß dieses einzigartige Buchprojekt der Weiterbildung nicht nur umfassenden Kenntniserwerb garantiert, sondern auch die Gewinnung von Orientierungen für die persönliche Lebensgestaltung.

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Arbeit auf Zeit: Zur Karriere eines ‚neuen‘ by Hanns-Georg Brose

By Hanns-Georg Brose

Die in diesem Buch vorgelegt Untersuchung geht auf das von der Deut schen Forschungsgemeinschaft geforderte Projekt "Zur Vermittlung sozi aler und biographischer Zeitstrukturen - das Beispiel der Zeitarbeit" zu ruck, das von 1985 bis 1988 am Institut fur Soziologie der Philipps-Uni versitat Marburg durchgefuhrt wurde. Dieses Buch stellt die Ergebnisse des quantitativ-statistischen sowie des betriebssoziologischen Untersu chungsteils, die einen in sich geschlossenen Zusammenhang bilden, um fassend dar. An diesem Projekt haben neben den Verfassern auch Monika Wohlrab-Sahr (als wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Norbert Johrendt (als studentische Hilfskraft) mitgewirkt. Einige Ergebnisse dieses Untersuchungsabschnittes wurden bereits in zwei Aufsatzen in der "Sozialen Welt" (Brose/Schulze-BoingjWohlrab Sahr 1987b, 1987c) veroffentlicht; den Beitrag von Monika Wohlrab-Sahr zu diesen Arbeiten mochten wird besonders hervorheben. Teile von Kapi tel eleven und III der vorliegenden Publikation stellen eine inhaltlich uberar beitete und aktualisierte Fassung dieser Aufsatze dar. Wir mochten an dieser Stelle noch einmal allen denjenigen danken, die zum Fortgang unseres Projekts beigetragen haben, insbesondere den Vertretern von Unternehmen, Belegschaftsvertretungen, Gewerkschaften und Verbanden, die sich fur z.T. sehr zeitaufwendige Expertengesprache zur Verfugung gestellt haben, sowie den Zeitarbeitsunternehmen fur ihre Bereitschaft, unserer Studie nicht nur durch Gesprache, sondern auch durch die Verfugbarmachung umfangreicher Betriebsdaten zu unterstut zen.

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Meister Kung Zur Geschichte der Wirkungen des Konfuzius: by Tilemann Grimm

By Tilemann Grimm

Als in den Jahren 1973 und 1974 in der Volksrepublik China die Anti Konfuzius-Kampagne ihrem Hohepunkt zusteuerte, schiittelte guy gleichsam weltweit den Kopf iiber eine so seltsame Verquickung einer modernen Massenmobilisation mit "antiken" Motiven: Aufrufe zu Selbstkritik und klassenkampferischer Geschlossenheit griindeten sich mitunter auf hOchst subtile Interpretationen aus einem iiber zweitausend Jahre alten textual content, in standig sich wiederholenden Schulungsversammlungen sahen sich Arbeiter und Bauern gehalten, iiber den Sinn einer knappen Sentenz des Konfuzius nachzusinnen, urn etwa daraus zu lernen, wie guy heute gegen Renegaten und Reaktionare vorzugehen habe, die das Rad der Geschichte zuriickdrehen wollen. Auf die chinesische Geschichte gewendet, wird aber ein Versuch der Uberwindung jahrtausendealter Vergangenheitsorientierung, wie sie fUr die chinesische culture weithin kennzeichnend warfare, einsehbar, und es kann dann auch verstandlich werden, warum guy das von der Wurzel her zu bewaltigen versucht. Es erweist sich jedenfalls auf eine den Westen (unter EinschluB seiner Sinologen) iiberraschende Weise die Dauerhaftigkeit der Wirkungen des Konfuzius - auch wenn diese im negativen Sinn gesehen werden - und die ungebrochene chinesische GeschichtsbewuBtheit. Denn nicht nur werden Konfuzius und Konfuzianer als Ideologen des Ewiggestrigen verdammt, sondern in der Schule der sog. " Legalisten " (oder "Legisten") wird auch das optimistic Gegenbild der chinesischen Geistesgeschichte gezeich internet: dem Heute verpflichtet, auf wirtschaftlichen Fortschritt ausgerichtet, Gesetze fUr das Yolk schaffend, wo die Konfuzianer nur der Aristokratie dienende Riten am Leben erhalten wollten. - Als dieser Beitrag konzipiert wurde, warfare von einer Anti-Konfuzius-Kampagne noch keine Rede.

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Chaos und Unternehmenskrise by Andreas Pinkwart (auth.)

By Andreas Pinkwart (auth.)

Der Tod hat die Menschen von alters her geängstigt und fasziniert. Der Mensch hat ihn von je her bekämpft - mit Opfern, mit Gebeten, mit medizinischer Kunst. Auch soziale Institutionen wie Unternehmen können den Tod erleiden. Wir kennen die Bedingungen, unter denen der Tod von Unternehmen eintritt. Sie sind zum Teil auch gesetzlich fixiert. Aber wir wissen wenig über das 'Warum". Alfred Marshali battle der Ansicht, daß Personengesellschaften sterben, weil der unter­ nehmerische Impuls, den die GrUndergeneration dem Unternehmen gibt, nur bis zur dritten new release anhält. Er warfare aber auch der Ansicht, daß Publikumsaktiengesell­ schaften nie sterben. Wir wissen heute, daß es tatsächlich einen Zusammenhang zwi­ schen dem Tod von Unternehmern und dem Tod von Unternehmen gibt. Manchmal ist der Tod des Unternehmers ursächlich für das Überleben des Unternehmens, manchmal freilich aber auch nur deshalb, weil die folgende new release nicht stark genug ist, den Unternehmer vor die Tür des Unternehmens zu setzen, bevor er stirbt. Das ist dann auch keine gute Voraussetzung für ein langfristiges Überleben des Unternehmens. Wir wissen heute auch, daß der Tod von Unternehmen eine notwendige Bedingung für das Überleben des gesamten platforms ist. Der Ernstfall des Unternehmens ist der Nor­ malfall des platforms. Der Tod des sozialistischen Wirtschaftssystems hat seine Ursache darin, daß der Tod der volkseigenen Betriebe nicht zugelassen wurde.

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